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Thematische Zielsetzung

Als vorrangiges Ziel werden im LOEWE-Zentrum AdRIA die erforderlichen wissenschaftlich-technologischen Themenfelder der Adaptronik konsequent in Tiefe und Breite weiterentwickelt, um eine systematische, ganzheitliche Entwicklung sowie einen hohen Marktreifegrad adaptronischer Produkte zu erreichen. Übergeordnetes technologisches Ziel ist es, mit Hilfe der Adaptronik einen nachhaltigen, konsequenten Leichtbau technischer Strukturen zu ermöglichen, bei sowohl gleichzeitig verbesserter Energieeffizienz über dem Lebenszyklus als auch erhöhter Funktionalität (z. B. integrierte aktive Sicherheitssysteme oder Selbstüberwachung) sowie Performancesteigerung (z. B. präzise, leise und schwingungsarm). Um diese Ziele zu erreichen, werden im LOEWE-Zentrum AdRIA sowohl Grundlagenforschung und Technologieentwicklung in definierten Technologiebereichen (Bild) als auch die Technologiedemonstration anhand von 3 exemplarischen Leitprojekten verfolgt. In der Aufbauphase des Zentrums liegt der Schwerpunkt dabei auf den grundlagenorientierten Technologiebereichen, wogegen in der Betriebsphase die anwendungsorientierten Leitprojekte im Vordergrund stehen. In den Technologiebereichen werden innovative Themen von strategischer Bedeutung für die Adaptronik soweit vorangetrieben, dass deren jeweilige Technologiereife auf gleich hohem Niveau liegen und deren Marktpotential dann in Leitprojekten demonstriert werden kann. Langfristig sollen diese Arbeiten dazu führen, die Schlüsseltechnologie Adaptronik in der Produktentwicklung für Massenmärkte zu etablieren und die nachhaltige Entwicklung des Adaptronik-Standortes Darmstadt zu stärken.

Die Forschungsziele des LOEWE-Zentrums AdRIA leiten sich somit direkt aus der zugrunde liegenden Ausgangsituation und obigen Betrachtungen ab. Für die exemplarisch ausgewählten Anwendungsfälle Adaptives Auto, Leises Büro und Adaptive Tilger werden alle notwendigen Technologien im Sinne einer Produktwertschöpfungskette soweit weiterentwickelt und technologische Innovationen geschaffen, dass prototypische adaptive Systemlösungen umgesetzt werden können. Im Einzelnen definieren sich die Forschungsziele wie folgt:

  • Bereitstellung einer effizienten Entwicklungsumgebung zur Auslegung adaptronischer Systemlösungen,
  • Entwicklung neuer, auf die Anwendungsfälle angepasster Wandlerwerkstoffe,
  • Neue Aktor- und Sensorkonzepte, die einen hohen Grad der Integration in adaptronische Systeme erlauben,
  • Kostengünstige, kompakte und robuste Lösungen für elektronische Komponenten eines adaptiven Systems,
  • Innovative Regelkonzepte für komplexe Systeme bei breitbandigen Störungen,
  • Kostengünstige, flexible Fertigungsverfahren sowohl für Klein- als auch Großserien,
  • Methoden und Verfahren zur Bewertung und Überwachung der Systemzuverlässigkeit,
  • Demonstration der Marktreife adaptronischer Systeme anhand ausgewählter Beispiele.

 

 



Bild: Struktur des Projektes AdRIA - Leitprojekte und Technologiebereiche

 

 

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